Hallo liebe WollfreundInnen,
manchmal hat man eine Anleitung nach der man stricken will, aber leider nicht die Originalwolle. Jetzt steht man vor der Frage wieviel Maschen anschlagen?
Wenn die Maschenprobe von der Alternative gegenüber der Original gleich ist, kein Problem. Aber was, wenn sie abweicht? Am Besten eine Maschenprobe. Was leider viele gar nicht gerne machen.
Es gibt eine Alternative um einen Anhaltspunkt zu haben, wieviele Maschen man anschlagen soll. Ist natürlich auch davon abhängig wie locker bzw. fest man strickt. Was man wieder mit einer anderen Nadelstärke ausgleichen kann. Nadelstärkeangaben auf der Banderole sind nur ungefähr, aber nicht zwingend. Es hängt immer davon ab, wie locker bzw. fest man strickt. Ich hab Kundinnen die stricken so locker, dass sie bis zu 2 Nummern kleinere Nadeln brauchen. Und andere brauchen mitunter 1 bis 2 Nummern größere Nadeln, weil sie so fest stricken.
Man braucht folgende 2 Infos:
1) Maschenprobe von Wolle laut Anleitung (auf der Banderole) nicht von der Anleitung (findet man im Internet) … nehmen wir an 22 Maschen für 10 cm
2) Maschenprobe von Alternativwolle (auf der Banderole) …….. nehmen wir an 26 Maschen für 10 cm
Jetzt nimmt man die Anleitung und schaut wieviel Maschen für das Projekt laut Anleitung angeschlagen werden…. wir nehmen an: 110 Maschen
Also dividieren wir die Maschenanzahl laut Anleitung durch die Maschenprobe von der Originalwolle
110:22= 5
und dann multiplizieren wir die 5 mit der Maschenanzahl der Maschenprobe von der Alternativwolle.
5×26=130
Also müsste man mit der Alternativwolle 130 Maschen anschlagen.
Strickt man Muster, muss man natürlich die Maschenanzahl dem Mustersatz anpassen.
Beim nächsten Mal befassen wir uns mit dem Thema Sockenstricken
Als bis dann
Eure Andrea
